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Mittwoch, 2. Juni 2010

Seminarwoche „Gefederte Bühne“

Im Zeitraum vom 17. – 22. Mai 2010 veranstalteten die beiden FSJ-ler Annika Bunk und Christian Tischer das Projekt „Gefederte Bühne“ unter dem Motto „(ex)Press Yourself“.   
Bei dem Projekt handelte es sich um eine kreative Schreib- und Theaterwerkstatt, bei der Jugendliche im Alter von 14 – 21 Jahren die Möglichkeit bekamen, sich zum einen mit der literarischen Richtung des Expressionismus auseinanderzusetzen und zum anderen für sie die Möglichkeit bestand, sich kreativ und kritisch in einem Theaterworkshop mit der Problematik Überwachungsstaat zu beschäftigen.
Im Großen und Ganzen gestaltete sich die Seminarwoche wirklich sehr interessant. Einige der Teilnehmer sagten im Nachhinein noch, dass sie sehr überrascht waren von der Vielzahl an kreativen und politischen Angeboten, welche in der Woche behandelt wurden.
Am Montag wurde uns das Projekt sowie die Planung für die gesamte Woche noch einmal genau erklärt, so dass wir am Dienstag mit der Umsetzung der Projekte beginnen konnten. Im Laufe der Woche sprach zusätzlich ein Referent über die Kunst und Literatur in der DDR, wobei er seinen Schwerpunkt auf die griechische Figur Prometheus legte.
In den letzten Tagen der Seminarwoche setzen sich die beiden Seminargruppen aus Literatur und Theater noch einmal zusammen und überlegen, wie sich die Thematiken miteinander verbinden ließen. Dabei entstand eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten, sie reichten von dem Themenbereich Internetfreundschaft, über revolutionäre Jugendbewegungen bis hin zum totalen Überwachungs- und Kontrollszenario der Zukunft.
Die Endpräsentation  konnte sich wirklich sehen lassen; die vielen Ideen, Texte und spontanen Theaterimprovisationen waren bemerkenswert.     

Freitag, 26. Februar 2010

Abschlussveranstaltung Engagiert.Studiert!


Das Projekt Engagiert.Studiert! der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. hatte am Donnerstag dem 11.02.2010 seine Abschlussveranstaltung in der Volksbank in Halle. Bei der Veranstaltung wurden ca. 60 Studierenden der Martin-Luther-Universität Zertifikate für ihre erbrachten Leistungen in den verschiedensten Engagementprojekten überreicht.
Das Projekt bot Studierenden der MLU Halle-Wittenberg die Möglichkeit ein Semester lang in einem gemeinnützigen Projekt ihr im Studium erworbenes fachliches Wissen anzuwenden, ihre sozialen und methodischen Kompetenzen weiterzuentwickeln und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

„In vielen Fällen haben sich die Studierenden weit über das bereits hohe geforderte Maß hinaus engagiert und, um ihre Projekte durchzuführen, oft weite Wege in Kauf genommen“, berichtet der Projektmitarbeiter der Freiwilligen-Agentur Halle Jan Metzner.

Nach der Veranstaltung hatte ich die Möglichkeit mit den Stundenten persönlich zu sprechen, wobei ich feststellen konnte, dass viele der Studierenden die Veranstaltung als sehr gelungen empfanden. Einige äußerten sich im Nachhinein, dass sie sich aufgrund der gesammelten Erfahrungen auch weiterhin in sozialen Projekten engagieren wollen. Was für das Projekt „Engagiert.Studiert“ sicherlich auch einen großen Erfolg darstellt.

Freitag, 5. Februar 2010

Die Freiwilligen-Agentur in Aktion bei der Bildungsmesse „Chance 2010“


Die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. beteiligte sich auch in diesem Jahr an der „Chance 2010“ in Halle, welche unter dem Motto „Zukunft selbst gestalten“ stattfand. Es galt Jugendlichen Perspektiven zu vermitteln wie sie sich in sozialen Bereichen integrieren oder auch selbst Projekte organisieren können.

Schulklassen aus Halle, dem Saalekreis, Bitterfeld und Wolfen nutzten erstmals den kostenfreien Transfer und Eintritt zur „Chance“. Ermöglicht hat dies die Initiative „Verant-
wortungspartner der Region Halle“ unter deren Dach sich zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen zusammen-
geschlossen haben.

Gleich nach Eröffnung der Messe am Freitag ließen sich die ersten Jugendlichen als auch Erwachsenen am Informationsstand der Freiwilligen-Agentur über verschiedene Engagement-
möglichkeiten aufklären. Intensive Gespräche über umsetzbare Möglichkeiten von Projekten im Bereich des sozialen Engagements sowie die Alternative eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) für Jugendliche bildeten dabei die Hauptdiskussionspunkte an diesem Tag.

An den darauf folgenden zwei Tagen wurde die Messe gut besucht. Ein Mitarbeiter der Freiwilligen-Agentur äußerte sich zum Verlauf der Veranstaltung wie folgt: „Ich fand die Messe gut besucht, vom Portfolio her zwar schwerpunktmäßig auf kommerzielle Anbieter gerichtet (so auch die Preise im Umfeld für Stand, Messebau, Catering etc.), aber ich fand doch, dass die Non-profit-Orgs. trotzdem ganz gut akzeptiert wurden.“ Eine starke Interessentengruppe am Samstag waren erstaunlicherweise die Eltern der Beratung suchenden Jugendlichen, die allgemeines Interesse an einem Engagement und der Freiwilligen-Agentur und deren Tun zeigten. Das hatte ich nicht so erwartet! Das Zusammenspiel der gemeinnützigen Vereine und Organisationen, dem Deutschen Roten Kreuz, Internationale Jungendgemeinschaftsdienste, Caritas und Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung fand ich gut, sehr harmonisch, kollegial und kommunikativ. Im Nachhinein war es auch richtig, keinen Beitrag im Podium zu halten, da dieser oft nur sehr spärlich besucht waren und wir ja doch nur ein „Randakteur“ waren. Dennoch würde ich mich freuen, wenn wir im nächsten Jahr wieder bei der „Chance“ dabei wären.

Der letzte Tag der „Chance 2010“ blieb ebenfalls gut besucht. Die Menschen traten mit der gleichen Neugier auf wie an den vorangegangenen Tagen. Vielen Jugendlichen war die Möglichkeit eines FSJ nach dem Schulabschluss nicht bewusst. So konnten wir einen kleinen Crashkurs zum Thema FSJ, FÖJ, FSJ im Ausland... geben, aber praktischerweise auch gleich an die neben liegenden Stände verweisen (DRK, ijgd, lkj). Wer vom FSJ schon genug wusste, hat einfach mal so gefragt, was machen sie denn so? Mit der reichen Auswahl an Flyern und Infomaterialien konnte die Neugier von nahezu jedem gestillt werden. Einige Eltern oder Erwachsene ließen sich auch gleich zum Thema Ehrenamt beraten, während Jugendliche gleichzeitig zum FSJ Informationen erhielten. Letztendlich lichteten sich die Standflächen gegen 16 Uhr.